Tokio Highlights: Tempel, Skyline und Neonlichter in unseren ersten Tagen 🇯🇵

Frau in Yukata vor dem Sensō-ji Tempel

Nach unserer Anreise nach Tokio und der ersten Nacht im Hotel wollten wir die Stadt richtig erleben. Was uns in den ersten Tagen sofort aufgefallen ist, dass Tokio super riesig, vielfältig und voller Gegensätze ist. Es ist einfach unglaublich, was man hier machen, sehen und erleben kann.

Zwischen Tempeln, Schreinen, Wolkenkratzern, Streetfood, Neonlichtern und erstaunlich ruhigen Ecken zeigte sich die Stadt immer wieder von einer anderen Seite. Genau das machte diese ersten Tage für uns so spannend.

Tokyo Tower, Zojo-ji Tempel und Roppongi Hills – ein erster Eindruck von Tokio 🗼

Unser erster Tag in Tokio am 04. Oktober 2025 begann zu Fuß mit dem Weg zum Tokyo Tower. Auch wenn der Himmel an diesem Tag eher grau war, hat uns der Anblick direkt beeindruckt. Allein dort zu stehen und langsam zu realisieren, dass unser Sabbatical jetzt wirklich begonnen hat, fühlte sich besonders an.

Direkt daneben liegt der Zojo-ji-Tempel und hier zeigte sich schon einer der größten Reize Tokios. Dieser starke Kontrast zwischen Tradition und moderner Skyline. 🌆
Mitten in einer riesigen Weltstadt plötzlich so einen ruhigen Ort zu erleben, hatte etwas Faszinierendes.

Danach ging es weiter Richtung Roppongi Hills zum Mori Tower. Leider war der Tower an diesem Tag geschlossen, was erstmal ein wenig schade war. Trotzdem hat sich der Weg dorthin absolut gelohnt. Unterwegs kamen wir an beeindruckender Architektur und wunderschönen Fassaden vorbei, unter anderem von Dior, Prada und anderen Luxusmarken.

Nicht unbedingt unser Stil, aber trotzdem spannend anzusehen. Alles wirkte hochwertig, modern und gleichzeitig erstaunlich entspannt. Ein interessanter Mix aus Eleganz und der Gelassenheit der Japaner.

Meiji-Schrein, Takeshita Street und Shibuya – Tokio von seiner bunten Seite 🌳

Am Nachmittag ging es weiter zum Meiji-Schrein. Der Schrein liegt wunderschön in einem Park. Allein schon der „spirituelle“ Weg dorthin fühlte sich wie ein kleiner Gegenpol zur Großstadt an.

Leider blieb unser Besuch eher kurz, weil gerade eine Zeremonie stattfand. Trotzdem war auch dieser kurze Eindruck sehr besonders. 😅

Unterwegs entdeckten wir dann noch einen kleinen Studenten-Snack aus einem Foodtruck mit der Bezeichnung „Agepan“. Dieses frittierte Gebäck in Hot-Dog-Form war süß, warm und mit Zucker bestreut. An sich recht simpel, dafür aber auch richtig lecker. 🍩

Danach ging es durch die Takeshita Street. Überall Menschen mit Regenschirmen wegen des Nieselregens, schrille Cafés, viele bunte Fassaden und Streetfood. Von Hunde-Cafés, bis hin zu Katzen-Cafés und sogar Mini-Pig-Cafés war alles dabei, allein das war schon ein Erlebnis für sich. 🐶🐱🐷

Später legten wir noch einen Stopp im Café Little Magic ein ☕, bevor wir im Harajuku Gyozarou zu Abend gegessen hatten. Das Essen, also die „Gyozas“, waren super lecker. Die Jungs und Mädels haben sich hier auf diese Art von Gerichten spezialisiert, demnach ist die Speisekarte auch sehr überschaubar. Besonders im Kopf geblieben ist uns auch, wie selbstverständlich in Japan Technik in den Alltag integriert ist. Sogar bei einer vollautomatischen Bierzapfanlage hatte man das Gefühl, dass die Japaner uns einfach Lichtjahre voraus sind. 😄

Zum Abschluss des Tages ging es noch nach Shibuya. Unzählige Neonlichter, Menschenmassen und diese berühmte riesige Kreuzung, genau so, wie man es aus Bildern kennt und trotzdem nochmal ganz anders, wenn man selbst mittendrin steht. Danach waren wir komplett platt, aber auch ziemlich beeindruckt.

Asakusa, Sumida River und klassische Tokio-Momente 🛕

Am nächsten Tag starteten wir bei strahlendem Wetter mit dem Asakusa-Schrein. Schon am Vormittag hatte dieser Ort eine tolle Atmosphäre. Die gesamte Anlage wirkte auf uns super eindrucksvoll, lebendig mit vielen kleinen Details.

Besonders schön fanden wir auch die Nebenstraßen rundherum. Dort reihten sich kleine Cafés, Souvenirshops und Boutiquen aneinander, sodass man wunderbar schlendern konnte.

Anschließend spazierten wir gemütlich weiter zum Sumida River. Von dort aus hatten wir einen tollen Blick auf die Skyline und den Tokyo Skytree. Ein witziges Detail blieb uns dabei besonders im Kopf. Das lustige Gebäude der Asahi Group/ Asahi Beer Hall mit dem berühmten goldenen Objekt obendrauf. Für uns war es eher der „Golden Poop oder goldene Pups“. 😂 Dazu das benachbarte Biergebäude und schon hatte dieser Spaziergang am Wasser seinen ganz eigenen Erinnerungswert. 🍺

Akihabara, TeamLab Borderless und der Tokyo Tower bei Nacht 🎮🌙

Am Nachmittag ging es weiter nach Akihabara, einem Viertel für Manga-, Anime- und Gaming-Fans. Schon nach wenigen Minuten war klar, dass dieser Stadtteil nochmal komplett anders funktioniert als der Rest von Tokio.

Überall waren blinkende Schilder, leuchtende Fassaden und Maid Cafés. Es fühlte sich fast an, als würde man in eine andere Welt eintauchen. Maid Cafés sind übrigens Themenrestaurants, in denen Kellnerinnen als Hausmädchen (Maids) verkleidet Gäste als „Meister“ oder „Prinzessinnen“ bedienen

Danach zog es uns weiter zur Hijiri Bridge, wo man einen super Blick auf Stadt, einen Fluss und die ein- und ausfahrenden Züge hat. Solche Orte mögen wir besonders, weil sie oft nicht ganz so überlaufen sind und tolle Erinnerungsfotos entstehen.

Von dort aus fuhren wir weiter zur Tokyo Station und gingen zu Fuß zu TeamLab Borderless. Und das war eines der größten Highlights unserer ersten Tage in Tokio.

Diese Kombination aus Licht, Kunst, Bewegung und Raum war einfach super faszinierend. Wir verbrachten dort rund 2,5 Std. und kamen aus dem Staunen kaum heraus. Für mich war es eine dieser Erfahrungen, die man nur schwer in Bildern festhalten kann, weil es einfach zu cool gewesen ist. Mir fällt es echt schwer das Ganze in Worte zu verfassen, das muss man selbst erlebt haben.

Zum Abschluss des Tages sahen wir den Tokyo Tower noch einmal bei Nacht. Schön beleuchtet und mit der Stadt im Hintergrund wirkte er fast noch beeindruckender als am Tag. 🗼🌙

Rainbow Bridge, Odaiba und Tokyo Skytree 🌉

Ein weiterer spannender Tag führte uns über die Rainbow Bridge nach Odaiba einem Hightech-Unterhaltungsviertel. Auch wenn die Brücke bei Nacht mit ihrer Beleuchtung wahrscheinlich noch einmal ganz anders wirkt, war schon der Blick tagsüber auf die Skyline echt beeindruckend.

Wir gingen die North Route von der man tolle Ausblicke auf die Stadt hat. Auf der anderen Seite angekommen, wirkte Odaiba fast ein wenig wie eine moderne Miniaturkulisse, inklusive Freiheitsstatue und Blick auf die Brücke. 🗽

Danach ging es zur DiverCity Mall mit dem riesigen Unicorn Gundam. Allein die Größe und die vielen Details waren schon sehr beeindruckend, auch wenn das Teil an sich schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Die Show selbst fanden wir allerdings weniger spektakulär, als wir erwartet hatten. Danach gab es erstmal leckere Donuts. 🍩

Insgesamt fühlte sich Odaiba deutlich ruhiger an als die anderen Stadtteile, die wir zuvor gesehen hatten. Breite Straßen, moderne Gebäude und vergleichsweise wenig Menschen, das tat nach den ersten intensiven Tagen in Tokio auch mal ganz gut.

Weiter ging’s…

Am späten Nachmittag ging es dann weiter zum Tokyo Skytree. Die Aussicht von oben war einfach nur atemberaubend. Auf zwei Ebenen in 350 und 450 Metern Höhe hatte man einen fast endlosen Blick über die Stadt. Ich konnte dort mithilfe von Alina sogar ein cooles Zeitraffer-Video aufnehmen, auch wenn die Security das angesichts der vielen Warnhinweise nicht ganz so entspannt sah. 😅

Direkt unten auf dem Deck fand zufällig ein Tokyo Skytree Oktoberfest statt. Also entschieden wir spontan, dort zu essen. Es gab Würstchen mit Pommes, allerdings eher in japanischer Interpretation. 😄
Das eigentliche Highlight für uns war aber die Atmosphäre. Japanerinnen spielten bayrische Musik mit Ziehharmonika, Trompete und Alphorn. Eine völlig absurde, aber gleichzeitig richtig schöne Mischung. 🍻

Zum Abschluss des Tages ging es nochmal zum Asakusa-Schrein, diesmal bei Nacht. Wunderschön beleuchtet und deutlich ruhiger, perfekt für Fotos, ein super voller Tag und mit einem starken Abschluss.

Kaiserpalast, Tokioter Börse und Shinjuku – Tokio mit ganz unterschiedlichen Facetten 💹🏯

Am nächsten Tag besuchten wir zunächst den Kaiserpalast. Zutritt gibt es dort nur mit Ticket und vorheriger Registrierung zu bestimmten Uhrzeiten, deshalb konnten wir leider nur die Außenanlagen besichtigen.

Trotzdem hatte der Ort seinen Reiz. Der gepflegte Park, die Wassergräben und der Blick auf die Hochhäuser im Hintergrund sorgten für eine ruhige Atmosphäre inmitten der Supercity. Viel zu sehen und zu entdecken gab es letztendlich allerdings nicht.

Danach ging es spontan weiter zur Tokioter Börse und für mich war das vermutlich eines der größten Highlights der gesamten Sabbatical-Reise. 🤣📈
Die Freude war riesig, vor allem, weil wir dort sogar einen echten Börsengang live miterleben konnten. Für Finanzinteressierte ist dieser Ort in Tokio definitiv etwas ganz Besonderes.

Zum Abschluss dieser Station gönnten wir uns in einer nahen Bäckerei noch einen richtig leckeren Snack. 🥐☕

Danach ging es nochmal zum Meiji-Schrein. Diesmal holten wir uns auch den offiziellen Stempel und damit war es der Start einer kleinen Sammlung von Stempeln besonderer Orte in Japan. 🗾✒️

Anschließend wollten wir die Aussicht vom Tokyo Metropolitan Government Building genießen. Leider war nur ein Tower geöffnet, wodurch die Schlange auf über 1 Std. anwuchs. Ein freundlicher Security-Mitarbeiter empfahl uns stattdessen die Lichtershow am Gebäude, im Nachhinein die deutlich bessere Wahl. Dazu gab es warmes Abendessen aus dem direkt danebenliegenden 7-Eleven. 🌆

Auf ging’s nach Shinjuku…

Zum Abschluss des Tages landeten wir in Shinjuku. Und dort zeigte Tokio nochmal ein ganz eigenes Gesicht. Hier gibt es viele leuchtende Reklamen, Menschenmengen, das Kabukichō-Viertel und das Golden Gai-Viertel. Das ist ein beliebtes Stadtviertel mit schmalen, verwinkelten Gassen und zahlreichen gemütlichen Kneipen. Außerdem war überall diese besondere Mischung aus Energie, Reizüberflutung und Faszination.

Zwischen engen Gassen, Mini-Bars und Neonlichtern entstand genau dieses Gefühl, wirklich mitten im Herzen Tokios angekommen zu sein. Natürlich durfte auch der Blick auf den Godzilla-Kopf nicht fehlen 🦖, bevor uns die riesige 3D-Katzenwerbung endgültig das Gefühl gab, in einer anderen Welt gelandet zu sein. Das muss man einfach gesehen haben, bei uns in Deutschland und auch nirgendwo anders auf der Welt habe ich so etwas gesehen. Einfach nur crazy. 🐾

Zum Schluss gab es noch Mochi in den Sorten Strawberry Milk und Chocolate von einem „Streetfood-Stand“. Strawberry hat für uns klar gewonnen. 😄

Unser Fazit zu den ersten Tagen in Tokio 🇯🇵

Tokio (vom 04. Oktober bis 08. Oktober 2025) hat uns in den ersten Tagen komplett unterschiedlich empfangen. Mal ruhig und spirituell, mal laut, modern und überwältigend. Genau diese Gegensätze machen die Stadt aber so spannend.

Zwischen Tempeln, Schreinen, Neonlichtern, Technik, Streetfood, Kunst, Skyline und Börse hatten wir das Gefühl, jeden Tag ein anderes Tokio kennenzulernen. Und genau das war vermutlich das Faszinierendste an diesen ersten Tagen in Japan auf unserer Sabbatical-Reise.

Was uns zusätzlich besonders gut gefallen hat, war das Sammeln von Stempeln. In Japan kann man an unglaublich vielen Orten Stempel sammeln, wie z.Bsp. an Bahnhöfen, Sehenswürdigkeiten, Schreinen, Aussichtspunkten oder anderen besonderen Orten. Das macht nicht nur Spaß, sondern ist auch eine richtig schöne Erinnerung an die Reise. 🗾✒️

Im Nachhinein würden wir deshalb auf jeden Fall empfehlen, sich schon vor Reisebeginn ein schönes Stempelbuch zu organisieren. Ich habe mir erst vor Ort ganz pragmatisch in einem 7-Eleven ein blanko Notizbuch gekauft und dort meine Stempel gesammelt. Das war definitiv besser als gar nichts und erfüllt seinen Zweck. Trotzdem wäre ein noch schöneres Buch von Anfang an natürlich eine besonders tolle Erinnerung an die Reise gewesen.

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