Warum ich ein Sabbatical nehme und was du daraus für dich mitnehmen kannst 🧭 🏔️ 📈

Raus aus dem Alltag. Rein ins Leben!

Schon lange hatte ich den Wunsch, für eine gewisse Zeit aus dem Hamsterrad des Arbeitsalltags auszusteigen. Raus aus der Routine, rein ins echte Leben. Jetzt ist es soweit ab Mitte August 2025 starte ich mein knapp achtmonatiges Sabbatical. Kein typischer „Urlaub“, keine Flucht, sondern eine bewusste Entscheidung für mehr Klarheit, neue Perspektiven sowie Sichtweisen und persönliches Wachstum durch Herausforderungen. Das schöne dabei ist, dass mich Alina, meine Freundin, auf der Reise durch die Welt und Erfahrungen begleiten wird.

In diesem Artikel teile ich mit dir meine Beweggründe, wie ich mir das Ganze finanziere und warum ich denke, dass jeder Mensch sich früher oder später diese Frage stellen sollte: Wofür arbeite ich eigentlich?

  1. Raus aus dem Autopilot-Modus 🧠
  2. Die Welt sehen – solange ich es kann 🗺️
  3. Berufliche Klarheit gewinnen 💼
  4.  Finanziell geplant, nicht spontan 💸
  5. Sabbatical zu zweit – mit kluger Planung 👩‍❤️‍👨
  6. Raum für Reflexion & Persönlichkeitsentwicklung 🧘
  7. Fazit: Das Sabbatical ist kein „Lückenfüller“, sondern eine Investition in mich selbst 💬

1. Raus aus dem Autopilot-Modus 🧠

Wer kennt es nicht: Der Wecker klingelt, man steht auf , arbeitet, isst, schläft und dann repeat. Alles läuft gefühlt wie auf Schienen. So richtig erfüllend ist das nicht immer. Ich habe gemerkt, dass ich auf Dauer funktioniere, aber nicht wirklich lebe. Schon oder noch während meiner Schulzeit – 2009 – fing ich bei meiner Tante im Steuerbüro an zu arbeiten, um mir etwas dazu zu verdienen. In der Regel jeden Freitag Nachmittag nach der Schule für 3 bis 4 Std. Das Geld war wirklich super, da konnte ich mich echt nicht beschweren, bei einem Stundenlohn von 8,50€ zu der Zeit. In den Schulferien habe ich dann sogar täglich 4 bis 5 Std. ausgeholfen und mir somit meinen ersten eigenen Gaming PC zusammengespart.

Ausbildung- und Aufstiegsfortbildung
Ab 2010 ging es dann in eine Ausbildung nach Lübeck zum Chemielaboranten. Auch hier habe ich während dem 1. Ausbildungsjahr in einer Druckerei jeden zweiten Samstag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr die Halle gefegt oder Bleche an einer Maschine gereinigt. Der Stundenlohn war dafür auch noch deutlich weniger und lag anfangs bei 7,50€. Diesen Nebenjob habe ich knapp 1,5 Jahre durchgezogen. Danach ging es dann weiter, Ausbildung abgeschlossen, neben dem Job als Angestellter Chemielaborant, dann ein Fernstudium in Dresden zum Industriemeister in Chemie mit Fokus auf Controlling gemacht, im Anschluss diverse Jobwechsel intern angestrebt, viele Weiterbildungen im Bereich des Qualitätsmanagements z.B. Quality Manager ISO 9001 oder Qualitätsbeauftragter ISO 13485 und so weiter und so weiter. Das geplante Sabbatical soll mir quasi helfen, diesen Autopilot-Modus zu durchbrechen und mein Leben wieder bewusster gestalten.

2. Die Welt sehen – solange ich es kann 🗺️

Ich will Länder und Kulturen entdecken, bevor ich vielleicht irgendwann nicht mehr die Energie oder Freiheit dafür habe. Unsere Reise beginnt in Japan 🇯🇵 und führt uns – je nach Entwicklung – durch verschiedene Länder in Asien- und Südostasien. Ich möchte Orte sehen, von denen ich bisher nur geträumt habe, und Momente erleben, die kein Geld der Welt ersetzen kann.

3. Berufliche Klarheit gewinnen 💼

Seit 2018 arbeite ich als Quality Engineer, davor war ich als Chemielaborant tätig. Ich liebe Struktur, Verantwortung und Entwicklung, aber ich spüre auch den Wunsch, mich unternehmerisch stärker zu entfalten. Das Sabbatical gibt mir die Möglichkeit, meine Gedanken zu sortieren: Was will ich wirklich? Wo will ich in den nächsten Jahren stehen? Und wie kann ich meine Erfahrungen in vielleicht etwas Eigenes übersetzen? Den ersten Schritt habe ich sogar schon gemacht und zwar einen eigenen Blog „Life of Gerrit“ aufgebaut.

4.  Finanziell geplant, nicht spontan 💸

Mein Sabbatical ist natürlich kein Traum vom Aussteigen, sondern schon recht solide durchdacht. Ich habe frühzeitig mit meinem Arbeitgeber eine Gehaltsansparvereinbarung getroffen: Seit dem 01.04.2024 spare ich jeden Monat 25 % meines Gehalts an. Dieses Geld wird von meinem Arbeitgeber auf einem separaten Konto verwahrt, ich sehe es sogar auf meiner Gehaltsabrechnung, kann aber nicht darauf zugreifen. 💡

Ich spare über 1,5 Jahre hinweg, bis zum 30.09.2025. Danach starte ich in die Freistellungsphase und erhalte monatlich fast denselben Bruttobetrag wie zuvor in der Ansparphase. Das sorgt für Sicherheit, Planbarkeit und Stabilität während meines Sabbaticals, da ich genau weiß, wie viel Geld mir monatlich zur Verfügung steht. ✍️

Wie lange ich weg bin – und wie ich das genau geplant habe 🗓️

Ab Mitte August 2025 starte ich in meine fast achtmonatige Auszeit, ein Mix aus Überstundenabbau, anteiligem Jahresurlaub und klassischem Sabbatical. Die ersten zwei Wochen nutze ich, um Überstunden abzubauen, anschließend nehme ich mir den gesamten September Urlaub (Jahresurlaub). Ab dem 01. Oktober 2025 beginnt dann offiziell meine Freistellungsphase, die bis einschließlich März 2026 andauert. ✈️

Die Länge war für mich bewusst gewählt: nicht zu kurz, um richtig abzuschalten und aufzutanken, aber auch nicht zu lang, um die Verbindung zu meinem beruflichen Umfeld zu verlieren. Acht Monate klingen viel, ich bin aber sicher: Die Zeit wird wie im Flug vergehen und dabei voller Erkenntnisse, Begegnungen und Inspirationen stecken. 🚀🌍

5. Sabbatical zu zweit – mit kluger Planung 👩‍❤️‍👨

Meine Freundin begleitet mich auf dieser Reise, wenn auch mit etwas anderem Zeitplan. Denn ihr Sabbatical offiziell am 01.10.2025. Sie hat sich ihre Auszeit clever zusammengesetzt: mit Jahresurlaub, Überstunden und zwei unbezahlten Monaten Urlaub, aufgeteilt auf 2025 und 2026, jeweils dort, wo viele Arbeitstage sind.

So schaffen wir es, größtenteils gemeinsam zu reisen, aber auch individuell gut aufgestellt zu sein. ❤️

6. Raum für Reflexion & Persönlichkeitsentwicklung 🧘

Ich möchte nicht nur reisen, sondern an mir arbeiten: emotional, mental und körperlich. Mein Ziel ist es, noch klarer zu spüren, wer ich bin, was ich will und welche Rolle ich in meiner Beziehung, meinem Umfeld und meinem Leben aktiv einnehmen möchte. Ich will reflektieren, lesen, schreiben, lernen – und auch mal nichts tun. Weil genau da oft die besten Ideen entstehen. 📚🧠

7. Fazit: Das Sabbatical ist kein „Lückenfüller“, sondern eine Investition in mich selbst 💬

ch bin fest davon überzeugt, dass Auszeiten nicht bedeuten, etwas zu verlieren, sondern im Gegenteil: Raum zu schaffen für das, was wirklich zählt. Es geht nicht um Luxus oder Eskapismus, was so viel bedeutet wie „Flucht aus der Realität“ oder „Realitätsflucht“, sondern um Klarheit, Energie und Authentizität.

Wenn du auch das Gefühl hast, dass dein innerer Kompass mal wieder neu justiert werden sollte, dann fang an, dir Fragen zu stellen. Und vielleicht ist ein Sabbatical auch für dich der Startschuss in ein bewussteres Leben mit mehr Klarheit. 🌟

👉 Hast du Fragen zu meiner Planung, Finanzierung oder willst dich inspirieren lassen? Schreib mir gerne!
Oder bleib dran auf meinem Blog lifeofgerrit.de – hier nehme ich dich mit auf meine Reise.

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