Freiheit kostet mehr, als man denkt 💭
Viele von uns träumen von Freiheit und sogar von finanzieller Freiheit. Das bedeutet vielleicht Reisen, weniger Stress und einfach das Leben so gestalten, wie es gerade einem passt. 🌏
Das klingt zwar im ersten Moment super, aber sind wir mal ehrlich kaum jemand fragt sich, was das Ganze eigentlich kostet…
Ich habe aus meiner Sicht ziemlich früh – mit 23 Jahren – verstanden, dass die (finanzielle) Freiheit nicht einfach so vom Himmel fällt. Das bedeutet für mich das ist kein Geschenk oder kein Lottogewinn, denn sie ist vielmehr das Ergebnis von Entscheidungen, Disziplin und manchmal auch Verzicht und sowieso beginnt alles bei den eigenen Finanzen.
Geld als Werkzeug verstehen 🛠️
Geld allein macht aus meiner Sicht nicht glücklich. Man kann zwar 10.000 € auf dem Konto haben, dennoch fühlt man sich unzufrieden. Aber ohne Geld geht’s dann auch irgendwie nicht und manchmal wird’s eben auch ziemlich schnell eng.
Geld ist für mich daher so etwas wie ein Werkzeugkasten. Damit kannst du dein Leben bauen und gestalten oder du lässt es dir z.B. durch Konsum durch die Finger rennen, wenn du nicht richtig aufpasst.
Man sollte sich nicht auf den Start, auf seinen Chef oder auf das Glück verlassen, sondern man sollte auf sich selbst achten und Eigenverantwortung übernehmen. Damit meine ich sich mit seinen eigenen Finanzen, seinen Zielen, seiner Einstellung zum Leben sowie zur Arbeit und seinen bisher gemachten Erfahrungen aus der Vergangenheit regelmäßig auseinandersetzen. Entscheidungen zu treffen, ist nicht leicht und häufig macht man auch eine Fehl Entscheidung. Allerdings ist der Umgang mit dieser Fehlentscheidung viel wichtiger, um es besser in der Zukunft machen zu können sprich daraus zu lernen und daran zu wachsen.
Warum ich Börse liebe 📈
„Börse“ klingt für viele nach Glücksspiel oder Casino sowie Stress und Chaos. Ich sehe es allerdings komplett anders. Für mich ist Börse, ein Ort oder ein Marktplatz, der fair sein kann, wenn man Geduld, Ausdauer und Disziplin hat und versucht, das große Ganze weitesgehend im Blick zu behalten.
- Ich feier, den Gedanken an echten Unternehmen beteiligt zu sein.
- Geil ist es, wenn Dividenden auf mein Konto kommen also passives Einkommen, ohne dafür jeden Tag arbeiten gehen zu müssen.
- Vor allem finde ich cool, dass mich die Börse dazu zwingend langfristig zu denken und nicht kurzfristig zu handeln.
Daher ist für mich der Marktplatz „Börse“ kein Casino, sondern ein Werkzeug für finanzielle Freiheit. 🗽
Meine Strategie: Investieren, statt konsumieren 💡
Direkt nach meiner Ausbildung, das war so 2014 hab ich angefangen richtig Geld zu verdienen.
Logisch, denn man hat einfach mehr am Ende des Monats über, als noch in der Ausbildungszeit.
Das Hart verdiente Geld hab ich nur zum kleinen Teil angespart, aber zum größten Teil sofort wieder für irgendwelche Dinge, die mich nur kurzfristig glücklich gemacht haben, ausgegeben.
Doch irgendwann im Jahr 2016, hab ich für mich beschlossen, ich will nicht nur Geld verdienen und anschließend wieder für konsumieren, ich will, dass mein erarbeitetes Geld für mich arbeitet.
Angestoßen dabei hat mich der YouTube Kanal Aktien mit Kopf und das Buch Rich Dad Poor Dad von Robert Kiyosaki. Für beides bin ich heute noch sehr dankbar.
Mein Ansatz dabei ist recht einfach:
- ETFs ➡️ breite Streuung, Sicherheit und einigermaßen planbare Wachstum/ Rendite
- Dividendenaktien ➡️ überwiegend im Konsumbereich, weil ich diese Firmen/ Unternehmen aus dem alltäglichen kenne und somit auch vertraue.
- Disziplin/ Eigenverantwortung ➡️ nicht jeden Trend sofort hinterherlaufen, sondern konsequent per Sparplan investieren und die Zeit für sich arbeiten lassen.
👉 Hier mal ein kleines Rechenbeispiel:
Wenn du 300 € im Monat in einen ETF mit ca. 7% Rendite anlegst (z.B. MSCI ACWI oder FTSE All-World), dann hast du nach 20 Jahren etwa 150.000 € und das ganze ohne Tricks, einfach durch Durchhaltevermögen und Disziplin
Freiheit ist planbar, aber unbequem ⏳
Ich möchte vorsichtig annehmen, dass viele denken Freiheit bedeutet, dass man spontan sein kann und dass man einfach das machen kann, worauf man Lust hat. Die Wahrheit ist aber, dass ein gewisses Grad an Freiheit auch Planung braucht.
Mein Sabbatical zum Beispiel, was offiziell im Oktober startet, wirkt für viele vielleicht wie eine spontane Auszeit. In Wirklichkeit aber habe ich jahrelang darauf hin gearbeitet, d.h. gespart, geplant und auf Dinge verzichtet. Das war natürlich auch für mich nicht immer leicht. Was ich aber heute schon sagen kann, ist, dass ich sechs Monate mit meiner Freundin reisen kann, ohne dabei ständig auf dem Kontostand schauen zu müssen und genau das ist für mich Freiheit.
Der erste Schritt: Einen Haushaltsplan machen 📝
Wenn ich in das Jahr 2016 zurück denke, fällt mir schnell wieder ein, dass mein erster Schritt damals die Kontrolle über mein Geld war. Dabei hat mir ein Haushaltsplan Klarheit gebracht. Dadurch habe ich nicht nur alles grob überschlagen, sondern ich hab’s mir schwarz auf weiß aufgeschrieben.Der erste Haushaltsplan war recht einfach gehalten:
- Einnahmen: Gehalt, Nebenjobs, Kleinanzeigen Verkäufe usw.
- Fixkosten: Miete, Versicherung, Strom, Heizung, Internet, Telefon, Netflix…
- Variable Kosten: Lebensmittel, Freizeit, Kleidung, Reisen
- Sparen & Investieren: ETF- und Aktiensparplan, Rücklagen
Damals habe ich das ganze noch in meiner Excel gepflegt. Heute gibt’s mittlerweile Apps dafür. Letztendlich ist es ja egal wo du’s macht. Hauptsache du siehst wo das Geld hingeht.
Mein Fazit 🎯
Freiheit ist in den seltensten fällen etwas, was über Nacht geschieht wie z.B. durch einen Lottogewinn. Für mich ist es vielmehr, was man sich Schritt für Schritt aufbauen muss.
Für mich ist es auch nicht der Staat eines Sabbatical oder mal wieder der nächste Jobwechsel, sondern eine bewusste Entscheidung dafür Verantwortung für seine eigenen Finanzen zu übernehmen, wem das gelingt der hat aus meiner Sicht sein Leben im Griff bzw. seinen „Scheiß zusammen“.
Wie bereits erwähnt, geht das ja schon mit kleinen Dingen, wie die Pflege eines Haushaltsplans oder das Einrichten eines Depots und eines ETF Sparplans. Natürlich sind auch Rücklagen wichtig, wenn z.B. der Geschirrspüler oder die Waschmaschine kaputt gehen, dann gibt’s nicht besseres als zu wissen, ich kann es sofort ersetzen und muss dafür nicht ewig lange sparen. In der Regel sagt man 3-6 Nettoeinkommen als Rücklage oder Notgroschen oder eiserne Reserve. Wichtig ist dennoch erst die Schulden tilgen.
Und ganz zum Schluss möchte ich auch noch mal drauf hinweisen, dass das Mindset diesbezüglich ebenfalls mitziehen muss. Denn Disziplin und Durchhaltevermögen sind genauso wichtig, wie einfach mal loslegen und machen.
Was du noch wissen solltest 🙂
- Freiheit: Es hängt von dir ab, wie viel Geld du brauchst, um „frei“ zu sein. Manche kommen mit 1500 € im Monat klar, andere brauchen vielleicht 5000 €, aber als Faustregel kann man sagen, dass 25-fache der Jahresausgaben.
- ETFs: Exchange-Traded-Funds (ETF) sind nicht zu 100 % sicher, aber sie streuen das Risiko über verschiedene Unternehmen. Langfristig betrachtet sind Sie eine der besten Möglichkeiten für Privatanleger an der Börse.
- Schulden: Erst die Schulden weg, da die hohen Zinsen zu stark belasten.
- Sparrate: Monatlich mindestens 10 % vom Einkommen sparen; Je mehr desto besser, aber aus meiner Sicht immer erst mal starten, anstatt lange zu grübeln.
- Sparplan: Schon ab 25 € im Monat kann man bei den meisten Brokern starten. Ich bin der Meinung bei Trade Republic und bei Scalable Capital geht das bereits ab 1 €.
Schau auch gerne bei meinen anderen Blogbeiträgen über Finanzen/ Freiheit vorbei, das würde mich sehr freuen:
👉 Dividenden Juli 2025 – 400€ passives Einkommen aus Aktien & ETFs 💸
👉 Dividenden im Mai 2025: 785,65 € – Mein Weg zur finanziellen Freiheit 💸
👉 💸 Meine Dividenden im Juni 2025 – Echtes passives Einkommen 💰
👉 📈 Mein Weg zur finanziellen Freiheit – 5 Jahre Dividendenentwicklung 2020–2025
👉 Warum ich ein Sabbatical nehme und was du daraus für dich mitnehmen kannst 🧭 🏔️ 📈
🔎 Disclaimer (oder wie man’s nimmt…)
Hey, das hier ist mein Weg. Meine Dividenden, meine Strategie, mein Learning. Ob du das genauso machst oder ganz anders, liegt ganz bei dir. Ich gebe hier keine Finanzberatung, sondern teile einfach meine persönliche Reise in Richtung finanzielle Unabhängigkeit. Börse ist kein Kindergeburtstag, mach immer dein eigenes Ding, informier dich gut und übernimm Verantwortung für deine Entscheidungen.

