Nara als Tagesausflug: Hirsche, Tempel und Croissant-Waffeln 🦌🇯🇵

Alina und ich auf dem Mount Wakakusa

Nach unseren Tagen in Osaka stand am 12. Oktober 2025 ein Tagesausflug nach Nara auf dem Programm. Die Stadt ist vor allem für ihre frei laufenden Hirsche und historischen Tempel bekannt. Genau diese Mischung hat den Tag für uns zu etwas Besonderem gemacht. Auch, wenn das Wetter zunächst nicht ideal aussah, war Nara für uns ein Ort, der gerade durch seine ruhige, grüne und leicht entschleunigende Stimmung in Erinnerung blieb. 😊

Ein verregneter Start, der trotzdem schön war ☔

Der Tag in Nara begann erstmal ziemlich nass. Weil es morgens regnete mussten wir uns spontan noch einen Schirm besorgen. Im Nachhinein war das aber gar nicht schlimm, denn in dem Laden, wo wir waren, haben wir direkt noch schöne Postkarten für Freunde und Familie entdeckt. ☔📬

Genau solche ungeplanten kleinen Momente bleiben am Ende oft genauso in Erinnerung wie die eigentlichen Highlights.

Nara Park und die berühmten Hirsche 🦌

Trotz des wechselhaften Wetters ging es für uns dann in den Nara Park. Uns war schnell klar, warum so viele Leute einen Ausflug nach Nara machen. Die Hirsche laufen frei herum, sind so gut wie nicht scheu und gehören mittlerweile zum Stadtbild dazu. 😁

Diese Mischung aus Natur, vielen offenen Parkflächen und den Tieren macht den Ort wirklich besonders. Nara fühlte sich für uns viel ruhiger an als Osaka oder Tokio. Fast so, als würde dort alles ein bisschen langsamer und entspannter laufen.

Tempel in Nara: Kōfuku-ji, Tōdai-ji und Kasuga-Taisha 🛕

Im Laufe des Tages besuchten wir gleich mehrere bekannte Tempel und Schreine in Nara: Kōfuku-ji, Tōdai-ji und Kasuga-Taisha.

Jeder dieser Orte hatte seinen eigenen Charakter, aber gemeinsam hatten sie alle diese besondere Atmosphäre, die man in Japan immer wieder erlebt. Dabei geht es um Ruhe, ein bisschen Geschichte und Spiritualität, die sich sogar dann bemerkbar macht, wenn viele Menschen unterwegs sind.

Gerade im Kontrast zu den vorherigen Tagen in Osaka war das eine schöne Abwechslung. Nara wirkte auf uns deutlich grüner, stiller und traditioneller, quasi wie ein kleiner Gegenpol zum Großstadttrubel.

Aussicht vom Mount Wakakusa 🏞️

Nach den Tempeln ging es für uns noch hinauf auf den Mount Wakakusa. Und dieser Abstecher hat sich absolut gelohnt.

Von dort oben hatten wir eine wunderschöne Aussicht über die Stadt und den Park. Gerade solche Perspektiven sind auf Reisen oft besonders wertvoll, weil sie einem einen Ort nochmal ganz anders zeigen. Zwischen Grünflächen, Tempelanlagen und der Weite des Parks entstand genau dieser Eindruck, der Nara für uns so angenehm gemacht hat und das obwohl es immer mal wieder angefangen hat zu regnen. 🦌
Und selbst auf dem Peak vom Mount Wakaku trifft man die Hirsche wieder, das ist richtig cool.

Pause bei Aka Tombo Coffee ☕🧇

Nach so viel Laufen war die Pause bei Aka Tombo Coffee genau das Richtige. Dieses kleine Café bot uns den perfekten Entspannungsmomente und hat unseren Reisetag perfekt abgerundet.

Für Alina gab es eine heiße Schokolade mit Marshmallows, für mich einen Flat White und dazu für uns beide Croissant-Waffeln, quasi eine Croffle. Das war die perfekt Kombination, die einfach gepasst hat. Es war super gemütlich, lecker und einfach genau das Richtige. ☕🧇

Aka Tombo Coffee Shop Nara
Aka Tombo Coffee Shop Nara

Traditionelles Abendessen zum Abschluss 🍱

Abends ließen wir den Tag bei Washoku Japanese Cuisine mit einem leckeren Abendessen ausklingen. Nach einem Tag voller Tempel, Schreine, Park, Aussicht vom Wakakusa und Café-Pause war das ein entspannter Abschluss vom Ausflug nach Nara. 🍱🇯🇵

Und natürlich blieb auch die kleine humorvolle Frage des Tages offen: Wer von uns beiden hatte wohl die Pommes 🍟 und die Würstchen 🌭? 😂
Genau… Alina. Sie liebt einfach das klassische Currywurst Pommes Gericht. Da es das in Japan so nicht gibt, muss improvisiert werden, das hat aber ganz gut geklappt. 😂

Zurück in der Unterkunft probierten wir dann noch einen hellen, flachen Mochi vom Vortag. 👅

Unser Fazit zu Nara ✨

Nara war für uns ein richtig gelungener Tagesausflug von Osaka aus. Sie lässt sich super schnell mit der Bahn bzw. dem Shinkansen erreichen. Die Stadt wirkt deutlich ruhiger und grüner als Tokio oder Osaka und lebt vor allem von ihrer besonderen Mischung aus frei laufenden Hirschen, historischen Tempeln/ Schreinen und wirklich entspannter Atmosphäre.

Besonders schön fanden wir, dass sich der Tag trotz des regnerischen Starts so gelohnt hat.

Von den Tempelanlagen über den Nara Park bis hin zur Aussicht vom Mount Wakakusa und der gemütlichen Pause im Café. Genau diese Kombi macht Nara für uns zu einem Ort, den man bei einer Japan-Reise auf jeden Fall mit einplanen sollte.

Gleichzeitig würden wir aber auch sagen, dass ein Tagesausflug für Nara völlig ausreicht. Man kann an einem Tag sehr viel sehen, die wichtigsten Highlights entspannt miteinander verbinden und bekommt trotzdem einen richtig guten Eindruck von der Stadt.

Und natürlich gab es auch hier wieder jede Menge Stempel zum Sammeln. 🗾✒️

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